Deutsche Friedensgesellschaft
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK
Landesverband Bayern


FriedensFahrradTour vom 26. Mai bis 2. Juni 2018

Informationen zur FriedensFahrradTour 2018
                                                                                                                       Stand:Januar 2018

Am Ende der Seite: }}}"Kosten und Anmeldung"{{{

Liebe Interessentin, lieber Interessent,
 
Zunächst eine Vorbemerkung:
Bereits an unserer Internetadresse erkennen Sie, dass wir kein kommerzieller Radreiseveranstalter sind. 

Die Kampagne
"Zukunft sichern - abrüsten!" ist eine Initiative der
Deutschen Friedensgesellschaft, Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK-Bayern)
(Weitere Infos dazu finden Sie auf der Homepage }}} "Zukunft sichern - abrüsten {{{)

Die
DFG-VK ist ein traditionsreicher pazifistischer Verband (gegründet 1892). Wir sind mit keiner politischen Partei verbunden. Informationen über Ziele und Aktivitäten der DFG-VK können Sie unserer Homepage }}} www.dfg-vk.de {{{ entnehmen. 

Im Rahmen unserer Friedensaktivitäten führen wir seit über 15 Jahren jährliche Friedensfahrradtouren durch. Damit  versuchen wir, den Friedensgedanken durch konkrete Aktionen zu stärken.

Ziele der Friedensfahrradtour-2018:
Seit 2014 - das war 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges - sammeln wir von "friedlichen" Menschen Unterschriften für eine "Friedenserklärung". Angefangen haben wir auf unserer FriedensFahrradTour-2014 von Bamberg nach Berlin,  .

Wir haben weiter Friedenserklärungen gesammelt. In diesem Jahr wollen wir mit einer erneuten FriedensFahrradtour unsere "Sammlung" nach Berlin bringen - 100 Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges

Start für die Radler in Bayern ist am 26. Mai in Würzburg.
Die Ankunft in Berlin ist für den 2. Juni geplant, wo wir zeitgleich mit den Teilnehmern des Staffellaufs "Frieden geht" in einer gemeinsamen Abschlussaktion unsere über vier Jahre gesammelten "Friedenserklärungen" präsentieren wollen.

Wir suchen wieder einige der „High-Tech-Rüstungsschmieden“ auf, die Waffen für vermeintlich saubere Kriege produzieren. Damit müssen sich Soldaten kaum noch bewusst machen, dass sie mit diesen Waffen Menschen töten.
Unser Protest richtet sich auch gegen den völkerrechtswidrigen Einsatz der Bundeswehr im Syrienkonflikt sowie gegen alle anderen Bundeswehr-Kriegseinsätze.

Die DFG-VK wirbt für die Idee einer allgemeinen und vollständigen Abrüstung, das schließt auch die Abschaffung der Bundeswehr nicht aus.
Erste dringende Schritte in diese Richtung sind die Beendigung der Auslandseinsätze, der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und ein umfassendes Exportverbot von Rüstungsgütern.

Im Folgenden wird der Planungsstand für die Friedensradller beschrieben und laufend aktualisiert.
Wir wünschen uns eine aktive und kreative Beteiligung an Protestaktionen. Wer sich noch in die Vorbereitungsarbeiten einbringen möchte – ist willkommen!

Zur
Informationen zur Friedensfahrradtour-2018: 

A. Allgemeine Beschreibung
(… für neue Interessenten, die noch nicht dabei waren)
B. Kurzbeschreibung der geplanten Routen und der Aktionen nach Stand der Planung
C. Ausrüstung -- Kosten -- Anmeldung -- Kontakte

  

A. Allgemeines:

 
Was bedeutet „Friedensfahrradtour“ ? 

Eine Gruppe von ca. 25-35 RadfahrerInnen wird in der Woche vom 26. Mai bis 2. Juni 2018 auf sieben Tagestouren etwa 400 bis 500 km unterwegs sein. Die einzelnen Tagesetappen sind etwa zwischen 40 km und 80 km lang. Sie erhalten vorher detaillierte Infos zu jeder Etappe. Wir werden dabei  Rüstungsbetriebe und Militärstandorte anfahren, um dort in diversen Aktionen für Abrüstung und friedliche Konfliktlösungen einzutreten. 

Die Teilnehmer der Fahrradtour und die Öffentlichkeit erhalten Informationen über die einzelnen Standorte und deren Bedeutung für die Kriegsmaschinerie.
 
Halt gemacht wird in Fußgängerzonen oder auf zentralen Plätzen, wo wir mit einem Infotisch unser Anliegen erläutern und versuchen, mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Mit unserer
Performance "Kein Krieg ist edel..." versuchen wir die Zuschauer auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.

Gelegentlich gibt es Einladungen von friedensaktiven Menschen vor Ort oder eine kleine Erfrischung bei einem "Bürgermeister für den Frieden" (Mayor for Peace/MfP).

Alle Aktionen verlaufen gewaltfrei.

Die Teilnahme daran ist jedem freigestellt. Wer sich nicht aktiv betätigen möchte, grenzt sich hierdurch nicht aus. Viele TeilnehmerInnen sind in der Friedensszene engagiert und/oder vertreten sonstige alternative Standpunkte z.B. in den Bereichen Umwelt- und Sozialpolitik. Genauso finden aber aufgeschlossene Menschen zu uns, die in erster Linie aus Freude am Radfahren und am geselligen Beisammensein mit unkonventionellen Menschen teilnehmen. 

Die Radgruppe bemüht sich insgesamt um ein auffälliges Erscheinungsbild, z.B. mit Friedensfahnen und kleinen Transparenten an den Fahrrädern (auch hierüber kann jeder Teilnehmer selbst entscheiden). Sie finden auf unserer Homepage Berichte und Bilder von unseren bisherigen FriedensFahrradTouren
  }}} FFT Berichte {{{

Die Länge der Tagesetappen liegt zwischen 40 und 80 km. Wir bemühen uns um eine möglichst „schonende“ Streckenführung mit landschaftlich reizvollem Verlauf.
Für die Etappen lassen sich einige Steigungen  aber nicht vermeiden. Das Tempo ist moderat; die Durchschnittsgeschwindigkeit der Gruppe wird mit 15 km/h in der Planung angenommen. Auf schwächere Teilnehmer wird Rücksicht genommen. Es können ggf. Teilabschnitte auch im Begleitfa
hrzeug mitgefahren werden.

Das
Gepäck wird im Begleitbus mitgeführt.

Wir übernachten bei Privatpersonen, in Naturfreundehäusern, auf Campingplätzen, in Kirchengemeinden oder Jugendherbergen. Wer ein eigenes Zelt mitbringen kann, sollte dies tun. Es steht daneben auch ein Gruppenzelt mit ca. 10 Plätzen zur Verfügung.

Die detaillierte Planung der einzelnen Tage ist in der Folgenden Tabelle dargestellt. Die Tabelle gibt den derzeitigen Planungsstand wieder und wird laufend aktualisiert.

B. Aktionsradtour 2018      

Termin:
Die Aktionsfahrradtour 2018 ist geplant vom Samstag, 26.05.2017 bis Sonntag, 2.6.2017.

Die An- und Abreise nach Würzburg erfolgt durch die Teilnehmer individuell und ist selbst zu organisieren.

 Aktuelle Planung - Stand: Januar 2018 - Änderungen vorbehalten:
(Der Zeitplan ist immer  vorläufig; selbst während der Tour können sich noch Änderungen ergeben)
Alle angemeldeten Teilnehmer werden sofort informiert, wenn sich etwas ändert.

Auftakt:


Samstag, 26.05.2018
10:00 Uhr.......ca. 11:30 Uhr
Begrüßung Würzburg (Zentrum)  -
Treffpunkt und der genaue Zeitplan werden noch bekannt gegeben
:
Eintreffen der Radler, "Schmücken" der Fahrräder, Gepäckverladung.

Kurze Kundgebung: Information über das Anliegen der Demonstration, Detail-Info über die erste Etappe von Würzburg nach Gräfendorf  (Campingplatz)

Hinweis für die Anreise:  Die Anreise nach Würzburg erfolgt individuell.
Es gibt die Möglichkeit schon am Vortag (Freitag, 25.05.) anzureisen.

Die weiteren Etappen 
im Einzelnen: (Ü = geplanter Übernachtungsort)

Unterwegs werden viele bekannte und weniger bekannte Rüstungsfirmen und militärische Anlagen besucht und den Radlern werden Informationen  gegeben. Es werden Informations-Flublätter verteilt und  Unterschriften für unser Projekt  "Friedenserklärung" gesammelt.

Wir wollen mit unserer Aktionen ein friedliches Zeichen setzen
Wir weigern uns Feinde zu sein!
Frieden braucht Entrüstung!

Sonntag, 27.05.2018 Gräfendorf - Hammelburg - Bad Kissingen -  Meiningen, (Ü - Hostel)
Montag, 28.05.2018 Meiningen  - Suhl - Ilmenau - Reinsfeld, (Ü - Selbstversorger-Unterkunft)
Dienstag, 29.05.2018 Reinsfeld - Erfurt (treffen mit "Frieden geht" -  Sömmerda, (Ü - Campingplatz)
Mittwoch, 30.05.2018 Sömmerda -  Kölleda - Seeburg, (Ü - Campingplatz)
Donnerstag, 31.05.2018 Seeburg - Köthen (vormaliger Flugplatz) - Dessau, (Ü - Jugendherberge)
Freitag, 01.06.2018    Dessau - Bad Belzig - Himmelreich, (Ü - Campingplatz)
Samstag, 02.06.2018

Ankunft: ca. 12:00 Uhr
Himmelreich - Schwielowsee - Einsatzführungskommando der BuWe - Berlin, Potzdamer Platz:  Gemeinsame Abschlußkundgebung, Demo und Schlußveranstaltung mit "Frieden geht",
Brandenburger Tor: Besuch bei dem "Friedensmarsch der Frauen"
(Ü - Jugendgästehaus Nordufer)
Sonntag, 03.06.2018 Verabschiedung im Jugendgästehaus (...bis 10:00Uhr),
... individuelle Heim/Weiterreise


Diese Angaben geben lediglich einen Überblick. Es können sich immer noch Änderungen sowohl im genauen Streckenverlauf  als auch für die genauen Übernachtungsplätze ergeben.


Die angemeldeten Teilnehmer werden direkt über die weiteren Einzelheiten und den aktuellen Planungsstand informiert (genaue Übernachtungsorte, Routenverlauf, geplante Aktionen).

}}}hier die Zusammenfassung der Info als PDF_Datei{{{



Wir empfehlen sich jetzt anzumelden, damit wir die Zahl der Übernachtungsplätze und Verpflegungsmengen einplanen können.

Auch, wenn Sie keinen Übernachtungsplatz brauchen und sich selbst versorgen, ist eine Anmeldung erwünscht. Das erleichtert uns die Gesamtorganisation.

 
Politische Ziele:
Schwerpunkt der diesjährigen Tour "Auf Achse für Frieden und Abrüstung" sind immer wieder friedliche Protestaktionen vor Einrichtungen der Bundeswehr und an Rüstungsbetrieben wie  MTU, MAN, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann u.a. Wir wollen mit der Tour interessierte Teilnehmer wie auch unbeteiligte Passanten über diese Geschäfte informieren und die Öffentlichkeit für die Gefahren, die von Rüstungswettläufen ausgeht, sensibilisieren. Besonders bei dieser Tour  wollen wir auch auf die vielen "kleinen" Firmen hinweisen, die nicht so sehr im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen und "im Verborgenen" ihr Geschäft mit der Rüstung und mit den Kriegen in der Welt machen.

Wir unterstützen die
}}} „Aktion Aufschrei“ }}}, die ein grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten fordert. Doch letztlich geht unsere Forderung weiter: Wir richten uns gegen Kriege als Mittel der Politik und treten für eine ausschließlich zivile Konfliktlösung ein. Wir fordern ein schrittweises Abrüsten mit dem Ziel, Militär abzuschaffen.

 
C. Ausrüstung - Kosten - Rückfragen - Anmeldung
 
Voraussetzungen:
Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein eigenes verkehrssicheres Fahrrad mit Gangschaltung und guter Bereifung. Sie brauchen das Selbstvertrauen, dass sie so 40-70 Tageskilometer auf dem Fahrrad bewältigen können (bei mäßigem Gruppentempo; wir stellen keine besonderen "sportlichen" Anforderungen und es gibt auch die Möglichkeit, einmal ins Begleitfahrzeug auszuweichen). Die Bereitschaft sich in der Gruppe sozial zu verhalten - wir warten, wenn jemand nicht mitkommt und helfen einander, wenn es irgendwelche Probleme gib - ist selbstverständlich. Jeder Teilnehmer verpflichtet sich zur Gewaltfreiheit gegenüber Polizei, Personen, die an den politischen Zielen unseres Protestes tätig sind, sowie selbstverständlich gegenüber anderen Teilnehmern und Menschen, denen wir sonst begegnen.
Wir wollen überzeugen, nicht verletzen!

Ausrüstung:

Auf Grund unserer bisherigen Erfahrungen haben wir die große Bitte an alle, ihre Räder auf ihren
technischen Zustand hin prüfen zu lassen! Vor allem die Bremsen müssen in einwandfreiem Zustand sein; ebenso natürlich Schaltung, Ritzel und Bereifung. Einen Ersatzschlauch in passender Größe sollte jeder Radler dabei haben.

Allen Teilnehmern wird das Tragen eines Fahrradhelms dringend empfohlen.

Minderjährige Teilnehmer benötigen neben dem schriftlichen Einverständnis ihrer Sorgeberechtigten zwingend einen intakten Helm - sonst dürfen sie nicht mit!

Den Ausschluss von Teilnehmern wegen schlechten technischen Zustandes des Fahrrads oder wegen gefährdenden Fahrverhaltens behalten wir uns ausdrücklich vor.

Obwohl wir immer ein paar Schläuche, Ventile, Seilzüge und Werkzeug im Bus dabei haben, empfehlen wir den Teilnehmern auch selbst noch eine kleine Werkzeugausrüstung mit zu nehmen, um Pannen vor Ort schnell beheben zu können.
Grundsätzlich ist jeder für den Zustand seines Fahrrads selbst verantwortlich. Es wäre schade, wenn jemand wegen einer nicht behebbaren Panne die Weiterfahrt abbrechen müsste.

Für den (in den Vorjahren nie eingetretenen) Fall eines Ausfalls des Begleitfahrzeuges ist es auch erforderlich, dass das Gepäck so gebündelt ist, dass es notfalls am Fahrrad transportiert werden kann. Grundsätzlich erfolgt der Gepäcktransport aber im Begleitfahrzeug.

Wer ein
leicht transportables Zelt hat, sollte dieses mitbringen, da das Gruppenzelt nicht für alle ausreicht. Bitte gebt bei der Anmeldung an, ob Ihr ein eigenes Zelt habt.

Verpflegung:
Für Verpflegung wird unterwegs weitgehend gesorgt. Wer auf eine besondere Kost angewiesen ist, (z.B. wg. Allergien, Diabetes etc.) sollte sich vorab mit uns in Verbindung setzen um zu klären, inwieweit bei der allgemeinen Verpflegung hierauf Rücksicht genommen werden kann. Wir bemühen uns, soweit dies mit der Gruppe machbar ist, auf besondere Situationen Rücksicht zu nehmen.

Unkostenbeitrag:

Teilnahme an der Gesamttour: € 320,-- , höhere "Soli"-Beiträge sind immer erwünscht!

Tagesmitradler:
Teilnahme an Einzeltagen mit Übernachtung:         € 40,--  
Teilnahme an Einzeltagen ohne Übernachtung:      € 18,--

Die Unkostenbeiträge sollen die Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Gepäcktransport abdecken.

Für Menschen, die nicht an den organisierten Gruppenübernachtungsorten teilnehmen möchten, sind wir auf Anfrage gerne behilflich ortsnahe Gaststätten oder Hotelübernachtungen zu finden. Diese Übernachtungen müssen aber von Ihnen selbst organisiert werden und  bezahlt werden.

Ermäßigungen
sind möglich. Wir möchten nicht, dass die Teilnahme am Geld scheitert.
Bitte erkundigt euch in der DFG-VK-Geschäftsstelle, Tel.: 089-89623446.

Da wir aber ohnehin sehr eng kalkulieren (angestrebt ist Kostendeckung - kein Gewinn(!), sind wir auf zusätzliche „
Spenden“ angewiesen, die die Ermäßigungen ausgleichen sollten. Die Teilnahme sollte nicht am engen Budget scheitern; wir setzen hier auf gegenseitige Solidarität.

Wir möchten in diesem Jahr mindestens 2 Freiplätze für geflüchtete Menschen anbieten und benötigen  hierfür zusätzlich freiwillige Beiträge! Bitte mit dem Vermerk "Freiplätze" kennzeichnen.

Kontakt und Anmeldung:
Für Rückfragen kontaktieren sie uns bitte per
e-mail unter: muenchen@dfg-vk.de
Telefon:       089 89 62 34 46  
 
Wir bitten um
Anmeldung bis "sofort". Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich über  Mail, aber auch telefonisch oder mit der Post.

DFG-VK-Gruppe München

Schwantalerstr. 133
80339 München


Wir bitten den Teilnehmerbeitrag  vorab auf unser Konto zu überweisen:

DFG-VK Bayern, Konto-Nr.:
IBAN: DE81 4306 0967 4006 1617 31,  
BIC: GENODEM1GLS GLS-Bank  

Für unsere Aktionen - Mahnwachen, Infostände,usw. - brauchen wir natürlich einen "Blickfang"
              
...deshalb dieser "Spendenaufruf":
2017-Spendenaufruf Gummitier
Wir bitten um Spenden
zur Deckung der Kosten
!

Konto: DFG-VK,
LV-Bayern bei der GLS-Bank
IBAN: DE81 4306 0967 4006 1617 31
Stichwort: "zerbrochenes Gewehr