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2025

Kundgebung in Grafenwöhr am 20. September 2025

Medienberichte nach der Kundgebung:

Ankündigungen in Medien:


Redebeiträge:


Bericht vom 21. September: Bericht-Grafenwoehrkundgebung-20.-Sept.-von-Willi-Rester

Abschließende Pressemitteilung zur Kundgebung (21.09.2025)

Friedensbewegung demonstriert in Grafenwöhr gegen Mittelstreckenwaffen

Im Sommer 2024 beschlossen der damalige Bundeskanzler Scholz und US-Präsident Biden ohne Information, Beratung oder gar Beschluß ihrer Regierungen und Parlamente die Stationierung der neuesen Generation von Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Gegen diese Hinterzimmerentscheidung protestierte 250 Friedensbewegte am Samstag, 20. Juli, in Grafenwöhr, Nordbayern, einem möglichen Stationierungsort.
Die für die „Enthauptungswaffen“ vorgesehenen Stationierungsorte wären im Konfliktfall die allerersten Angriffsziele möglicher Kriegsgegner. Sollte die Zerstörung der US-Mittelstreckenwaffen mit einer Atombombe versucht werden, würden große Teile der Oberpfalz, Mittel- und Oberfrankens für sehr lange Zeit atomar verseuchtes Sperrgebiet werden. „Nein zu Mittelstreckenwaffen ist aktiver Heimatschutz“, so Hauptredner Rainer Braun vom Berliner Appell.
Weitere Redner von DFG-VK, IPPNW und Gewerkschaften wiesen auf die Rüstungsspirale, Eskalationsrisiko und die Militarisierung des Gesundheitswesens hin. Soziale Verteidigung sei wesentlich effizienter und weit weniger verheerender als jede militärische Operation. Junge Männer seien aufgerufen, den Kriegsdienst zu verweigern.
Willi Rester, Sprecher des Trägerkreises der Demo und der DFG-VK Oberpfalz zog ein positive Fazit. Für das erste Mal sei die Resonanz erstaunlich gut gewesen, weitere Planungen würden folgen. Denn nur eins könne erneute Demonstrationen in Grafenwöhr verhindern: der Verzicht auf Mittelstreckenwaffen.