Über uns

In der DFG-VK sind Menschen vereint, die mit gewaltfreien Mitteln nach Beseitigung des Krieges und seiner Ursachen streben. In unserer pazifistischen und antimilitaristischen Zielsetzung sind wir verbunden mit Menschen, die die gleichen Ziele verfolgen – egal in welchem Land. 

Grundsatzerklärung

Landesverband Bayern

Der Landesverband Bayern der DFG-VK ist der organisatorische Überbau der Friedensarbeit der Ortsgruppen, Regionalgruppen und regionaler Ansprechpartner. Die Strukturen der DFG-VK sind grundsätzlich nicht hierarchisch.

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Grundsatzprogramm

In unserem Grunsatzprogramm beschreiben wir die Grundsätze unserer Arbeit: wer wir sind, woher wir kommen, wo wir uns befinden, was wir wollen und wie wir arbeiten.

Positionspapier

In unserem Positionspapier analysieren wir die Rolle Deutschlands in globalen Konflikten. Zentral ist dabei die Mitgliedschaft Deutschlands in inter- und supranationalen Organisation, die militärische und wirtschaftliche Expansionspolitik betreiben. Daraus ergeben sich Forderungen an die Bundesregierung, insbesondere die Beendigung von Waffenexporten, der nuklearen Teilhabe Deutschlands und von Bundeswehrauslandseinsätzen. Obwohl das Positionspapier aus dem Jahre 2021 stammt, ist der Großteil der Analyse nach wie vor aktuell.

Die Geschichte der DFG-VK

Die „Deutsche Friedensgesellschaft“ (DFG) wurde am 9. November 1892 von den späteren Friedens-Nobelpreisträgern Bertha von Suttner und Alfred Herrmann Fried in Berlin gegründet und ist damit die älteste Friedensorganisation Deutschlands. Die Organisation setzt sich seit jeher für Gewaltfreiheit, Völkerverständigung und Abrüstung ein. 1914 hatte die DFG 10.000 Mitglieder, wurde im Ersten Weltkrieg allerdings von den kriegstreibenden Kräften kriminalisiert. Nach dem Krieg stieg die Mitgliederzahl stark an auf rund 30.000 Mitglieder (1927). Die Friedensfreunde gehörten dann aber zu den ersten Opfern des Nationalsozialismus. Die DFG wurde 1933 von den Nazis zerschlagen, die führenden Mitglieder teilweise inhaftiert und umgebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die DFG 1946 wieder neu gegründet. Die Organisation setzte sich damals gegen die deutsche Wiederbewaffnung (Gründung der Bundeswehr) ein und sprach sich in den 1980er Jahren gegen die Stationierung von Atomwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aus. 1968 verbanden sich die „Internationale der Kriegsdienstgegner“ (IDK) und die DFG zur DFG-IdK. 1974 fusionierte die Organisation mit dem „Verband der Kriegsdienstverweigerer“ (VK), welcher sich vor allem gegen die Wehrpflicht engagierte. Heute heißt der Verband DFG-VK „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“.

MitarbeiterInnen

Tommy Rödl

Tommy Rödl

Tommy Rödl ist ehrenamtlicher Geschäftsführer des bayerischen Landesverbands der DFG-VK und hauptamtlicher Geschäftsführer des Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerks.

Julian Mühlfellner

Julian Mühlfellner

Julian Mühlfellner ist hauptamtlicher Projektmitarbeiter für politische Bildung des Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerks.